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Französische Ethnogenese


Monarh

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,, Französische Ethnogenese. Der französische Nationalmythos beginnt bereits mit den Kelten (Gallier), jenem indoeuropäischen Stamm, der sich am frühesten gelöst hatte und am weitesten nach Westen vorgedrungen war, und in den fünf Jahrhunderten bis zur Eroberung durch Caesar (seit 58 v. Chr.) eine eigene Kultur entwickelt hatte. Zu den mächtigsten Stämmen gehörten die Arverner im Gebirgsland der Auvergne und die Äduer zwischen Saône und Loire.[3][4][5] Die indoeuropäischen Kelten hatten zuvor die Urbevölkerung (z. B. Ligurer) in den Süden abgedrängt, nur ein Zweig der Iberer, die Aquitaner, hat sich bis heute in geringen Resten in den westlichen Tälern der Pyrenäen erhalten. Der Name Gascogne (vasconia) erinnert an die frühere weitere Ausbreitung der Basken, die in Frankreich aber nicht – wie in Spanien – ihre nationale Sonderstellung bewahrt haben.

Nach der römischen Eroberung hatte sich der Großteil des keltischen Adels akkulturisiert bzw. assimiliert, große Teile der keltischen Bevölkerung waren daraufhin mit Römern zu einer galloromanischen Bevölkerung verschmolzen oder zumindest vermischt und romanisiert. Sie genossen römische Bürgerrechte und waren spätestens im 4. Jahrhundert christianisiert worden.

„Gallien wurde rasch romanisiert, nach zwei Generationen fügten gallische Edle ihrem keltischen einen römischen Namen hinzu. Vercingetorix, im romanisierten Gallien ein keltischer Barbar, wurde vergessen und erst im 19. Jahrhundert wiederentdeckt[6]“

Ein Nationaldenkmal für den legendären Gallierfürsten Vercingetorix wurde erst 1864 von Napoleon III. errichtet, seine trotzige Kapitulation vor Caesar wurde nach der französischen Niederlage im Deutsch-Französischen Krieg (1870/71) zum nationalen Mythos überhöht.

Vermischungen der Völkerwanderungszeit [bearbeiten]

Chlodwigs Taufe als fränkisch-galloromanische SymbioseDie christianisierte galloromanische Bevölkerung wurde im Zuge der Völkerwanderung im Südosten zunächst von Burgundern, im Südwesten von Westgoten und allesamt schließlich von toxandrischen Franken unterworfen. Der Sieg der Franken über die Alemannen in der Schlacht von Zülpich wurde später im Louvre als Beginn der französischen Geschichte herausgestellt. Die Franken waren ihrerseits allerdings selbst ein buntes Gemisch „freier“ Stämme. Gegenüber sechs bis zehn Millionen unterworfener Galloromanen zählte die Oberschicht der fränkischen Eroberer nur einige Hunderttausend,[7] mit der (katholischen) Taufe des Frankenkönigs Chlodwigs (um 500) verband sie sich mit dem einheimischen Adel, allmählich bildete sich eine neue Mischbevölkerung heraus. Zu den germanischen Völkern der Völkerwanderung kamen ab dem 10. Jahrhundert noch die Normannen in der Normandie hinzu. Bei diesen zeigte sich die Assimilationsfähigkeit der galloromanischen Mehrheit am deutlichsten: Innerhalb weniger Generationen waren die Normannen ganz in ihr aufgegangen und francophone Normannen eroberten England sowie Süditalien.

Die ebenfalls im Rahmen der Völkerwanderung erst im 5. Jahrhundert eingewanderten, nichtromanischen (keltischen) Bretonen behielten ihre Eigenart hingegen bis heute bei.

Im Zuge der Ausbildung eines christlichen Universalreiches unter Karl dem Großen hatte die galloromanische Kultur eine kosmopolitische Prägung erhalten. Nach der Teilung des Reiches 843 zeigte sich zum ersten Mal die Einheit der galloromanischen Nation im Aufkommen der neuen Sprache.[3] Im Norden und Osten fiel der Großteil des einstigen Siedlungsgebiets der germanischen Franken bei der Reichsteilung an das Ostfrankenreich (das spätere Deutschland), im Westfrankenreich (das spätere Frankreich) dominierte das Galloromanische. Bis ins 10. Jahrhundert wurde jedoch zumindest ideell sowohl von karolingisch-westfränkischen als auch von ostfränkischen Herrschern an der Reichseinheit festgehalten, die Entstehung des ersten französischen Staates wird daher von den meisten Historikern erst mit der Königskrönung Hugo Capets (987) angesetzt.

Nation und Nationalstaat im Mittelalter [bearbeiten] Die Vermischung von Franken und Galloromanen war von Nord nach Süd in unterschiedlich intensivem Maße erfolgt. Im Süden gab es noch eine Zeitlang burgundische und gotische, im Norden und Osten fränkische Siedlungsreste. Zudem bildete Südfrankreich noch um 1000 eine romanische Sprachbrücke eher nach Spanien (Okzitaner, Katalanen) als nach Nordfrankreich. Diese Unterschiede wurden durch die zwischenzeitliche Schwäche des Pariser Königtums gegenüber regionalen Herzögen und später gegenüber englischen Königen gefördert.

Im Ergebnis mehrerer Schlüsselereignisse des Mittelalters bildete sich schließlich eine französische Nation bzw. ein früher Nationalstaat heraus.

-durch den kombinierten Angriff des deutschen Kaisers Heinrich V. und des englischen Königs Heinrich I. 1124 entstand erstmals ein französisches Nationalgefühl[8], seit 1140 (Historia Karoli Magni et Rotholandi) setzte sich Francia statt Gallia als Selbstbezeichnung des gesamten Königreichs durch.[9]

-während der Kreuzzüge kämpften Nordfranzosen und Südfranzosen gemeinsam, ihr Anführer Ludwig der Heilige († 1270) wurde zum französischen Nationalheiligen.

-mit dem Albigenserkreuzzug bzw. der Eroberung der Grafschaft Toulouse wurde die religiöse, kulturelle und staatliche Einigung abgeschlossen, die Südfranzosen standen fortan unter der Herrschaft der Nordfranzosen, das Zusammenwachsen zu einer gesamtfranzösischen Nation begann[10]

-der Gallikanismus trug zur Herausbildung einer von Rom unabhängigen katholischen Nationalkirche bei

-im Hundertjährigen Krieg behauptete Frankreich seine nationale Unabhängigkeit gegenüber einer englischen Dynastie, ein französischer Nationalstaat entstand[11][12], das durch den Haß auf die englischen Truppen in breiten Bevölkerungskreisen umfassend belebte Nationalgefühl führte zur Herausbildung einer französischen Nation[13], Jeanne d’Arc († 1431) wurde (neben Ludwig) zur Nationalheiligen (in gegenseitiger Abgrenzung voneinander entstand neben der französischen so auch die englische Nation)

-die Gefahr eines burgundischen Gegenreiches wurde durch die Aufteilung des burgundischen Erbes abgewendet und der französische Nationalstaat abgerundet . "

Редактирано от Петър Петров
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Das ganze französische Volk ist eine Simulantenbande!

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Franzosen sind so Franks, wie wir Thraker sind. :)

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  • Потребител

Franzosen sind so Franks, wie wir Thraker sind. :)

Franzosen sind mehr Franks, als wir Thraker oder Proto-Bulgaren sind. :) Редактирано от Христо Тамарин
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  • Глобален Модератор

Um wie viel Prozent mehr?

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  • 2 седмици по-късно...

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